Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit im Fremdsprachenunterricht? Wie kann Demokratieförderung in den Fächern Englisch, Niederländisch und Deutsch gelingen? Und inwiefern wird Mehrsprachigkeit als Chance genutzt? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich Studierende aus den Niederlanden gemeinsam mit Referendarinnen und Referendaren des Studienseminars Leer im Rahmen eines zweitägigen länderübergreifenden Seminars.
Nach der Hospitationsreise nach Litauen im vergangenen Jahr führte die diesjährige Europa-Tagung des Studienseminars Leer 42 Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und ihre Ausbilderinnen und Ausbilder nach Nizza. Von Montag bis heute stand dabei vor allem eines im Mittelpunkt: der unmittelbare Einblick in den französischen Schulalltag und der persönliche Austausch mit Kolleginnen und Kollegen vor Ort.
Ein besonderer Gast kommt nach Leer: Der niederländische Autor Marco Kunst wird beim Studientag Niederländisch am 17. März 2026 am Studienseminar Leer aus seinen Werken lesen und Einblicke in seine Arbeit geben. Die Lesung bildet den Auftakt einer Aus- und Fortbildungsveranstaltung im Fach Niederländisch.
24 neue Lehrkräfte starteten ihren Vorbereitungsdienst am Studienseminar Leer – und gleich zu Beginn ging der Blick über die Grenze. Vincent ten Voorde von der Ems-Dollart-Region (EDR) machte deutlich, warum Europa und grenzüberschreitende Zusammenarbeit gerade in Schulen eine zentrale Rolle spielen. Welche Chancen sich daraus ergeben, stand im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung.
Wie lassen sich internationale Kooperationen anbahnen und in den Unterricht integrieren? Darum ging es heute in einer Seminarsitzung der Zusatzqualifikation "Europa in Schule und Unterricht". Gitta Kleen, Multiplikatorin aus dem Europateam des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung (RLSB) Osnabrück, stellte die European School Education Platform (ESEP) und eTwinning als zentrale europäische Werkzeuge für internationale Schul- und Projektarbeit vor.
Das Studienseminar Leer beteiligte sich in diesem Jahr erstmals offiziell an den ErasmusDays. Unter dem Titel „Europa in Schule und Unterricht – Deine Stimme für Europa!“ wurde deutlich, dass die Europabildung und die Erasmus-Arbeit inzwischen fest in der Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte verankert sind.
So lautet das Motto des diesjährigen Bundeswettbewerbs Fremdsprachen, dessen 26. Sprachenturnier unter der Schirmherrschaft des hessischen Kultusministers Armin Schwarz in Hofgeismar vom 24. - 27. September 2025 stattfand. „Märchen – Sagen – Mythen“ waren als Thema gewählt – und die Exkursionen an der Märchenstraße boten mehr als genug Stoff für die anzufertigenden Präsentationen.
Die Sommerexkursion führte das Fachseminar Niederländisch heute zu zwei gleichermaßen inspirierenden Lernorten in den Niederlanden: in das ehemalige Kolonie- und Gefängnisdorf Veenhuizen sowie in die Stadt Groningen. Im Mittelpunkt stand die Frage, inwieweit außerschulische Lernorte Impulse für einen lebendigen und kompetenzorientierten Niederländischunterricht geben können.
Wie werden angehende Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet? Welche Rolle spielt das Studienseminar Leer bei der Förderung der niederländischen Sprache und Kultur? Und wie ist es um den Unterricht in der Nachbarsprache Niederländisch in unserer Region bestellt? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des heutigen Besuchs einer Delegation der Taalunie, der niederländischen Sprachunion, am Studienseminar Leer.
Wie lebt und lernt es sich in einem Land, dessen Bevölkerung nach Jahrzehnten der Fremdherrschaft erneut um ihre Freiheit bangt? Dieser Frage gingen 32 angehende Lehrkräfte und Ausbildende des Studienseminars Leer während ihrer Europa-Hospitationsreise nach Litauen in den vergangenen Tagen nach. Sie trafen auf eine breite Willkommenskultur, auf Engagement für Bildung und Innovation, auf eine leistungsorientierte Schule – und auf vielfältige Formen gesellschaftlicher Stabilität.