Seit 2009 befindet sich das Studienseminar im City-Haus in der Leeraner Innenstadt.
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Studienseminar Leer

Bürgerm.-Ehrlenholtz-Str. 15

26789 Leer (Ostfriesland)

Tel. 0491-71730

Fax  0491-72031

E-Mail:

leitung@studienseminar-leer.de

Öffnungszeiten:

 

Montag bis Donnerstag:

08.30 - 13.00 Uhr und

14.00 - 17.00 Uhr

 

Freitag:

08.30 - 11.30 Uhr

 

In den nieders. Schulferien gelten abweichende Öffnungszeiten.

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Aktuelles

Fr

28

Jul

2017

„Wir brauchen junge Menschen, die sich in Ostfriesland einbringen“

Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr begrüßte neue Referendarinnen und Referendare am Studienseminar Leer

„Die Kirche ist keine Moralinstitution“, so Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr. Bild: Ulrichs
„Die Kirche ist keine Moralinstitution“, so Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr. Bild: Ulrichs

Die ostfriesischen Gymnasien und Gesamtschulen dürfen sich über Nachwuchs freuen: Eine Woche vor dem Schulanfang in Niedersachsen nahmen 29 Referendarinnen und Referendare ihren Dienst am Studienseminar Leer auf. Sie werden ab Donnerstag an ihren Ausbildungsschulen in Ostfriesland und den angrenzenden Regionen unterrichten.

 

Auf Einladung des Studienseminars Leer übernahm Dr. Detlef Klahr heute die offizielle Begrüßung der angehenden Gymnasiallehrkräfte. Der Landessuperintendent des evangelisch-lutherischen Sprengels Ostfriesland-Ems stellte in seinem Redebeitrag die Vielfalt und die Bedeutung des religiösen Lebens in Ostfriesland als Besonderheit heraus. „Bis zu 80 Prozent der Bevölkerung sind Mitglied einer christlichen Kirche.“

 

Der Regionalbischof hob darüber hinaus die Vorzüge der Region hervor und warb angesichts des drohenden Fachkräftemangels für einen Verbleib in der Gegend: „Wir brauchen junge Menschen, die sich in Ostfriesland einbringen. Daher finden wir es toll, dass Sie da sind.“

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Mo

19

Jun

2017

Von Drogen, gesprengten Geldautomaten und vorbildlicher Zusammenarbeit

EXKURSION Fachseminar Niederländisch besucht Grenzüberschreitendes Polizeiteam / Besatzungszeit weiteres Thema

Ortstermin beim Grenzüberschreitenden Polizeiteam um Martin Lampen und Oliver Hesener (oben). Anschließend besuchte die Seminargruppe das Lager Westerbork (links unten) und die Stadt Assen. Bilder: Ulrichs
Ortstermin beim Grenzüberschreitenden Polizeiteam um Martin Lampen und Oliver Hesener (oben). Anschließend besuchte die Seminargruppe das Lager Westerbork (links unten) und die Stadt Assen. Bilder: Ulrichs

Es könnte eine Fußgängerbrücke wie jede andere sein. Die Referendarinnen und Referendare schauen hinunter auf die Autobahn. Bis Mitte der 90er waren hier Passkontrollen an der Tagesordnung. Jetzt donnern Autos, Wohnmobile und Laster über die A7 und nur wenig deutet darauf hin, dass sowohl die Autobahn als auch die Fußgängerbrücke von einem Staat in den anderen führen.

 

Der erste Programmpunkt der diesjährigen Sommerexkursion des Fachseminars Niederländisch führt die angehenden Niederländischlehrkräfte der Studienseminare Leer und Oldenburg in einen Zweckbau direkt an der A7. Dort ist nicht nur die Bundespolizei untergebracht, sondern auch das Grensoverschrijdend Politieteam Bad Nieuweschans, das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT) Bad Neuschanz. In dem EU-geförderten Modellprojekt arbeiten Beamte der Bundespolizei, der niedersächsischen Landespolizei und der niederländischen Koninklijke Marechaussee eng zusammen. Seit dem Jahr 2000 gehen sie gemeinsam auf Streife, ermitteln gemeinsam, jagen gemeinsam Verbrecher.

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Do

15

Jun

2017

Sjuts: Studien stehen für qualitätsvolle Ausbildung

Seminarleiter hebt bei Verabschiedung der Prüfungsgruppe Bedeutung des forschenden Lernens im Referendariat hervor

Seminarleiter Dr. Johann Sjuts zeichnete Deike Ostendorp, Nadine A. Albers, Christian Bauch, Meike Kirch, Claudia Buck, Dr. Fabian Robben und Valerie Duchscherer für Bestleistungen aus. Bilder: Ulrichs
Seminarleiter Dr. Johann Sjuts zeichnete Deike Ostendorp, Nadine A. Albers, Christian Bauch, Meike Kirch, Claudia Buck, Dr. Fabian Robben und Valerie Duchscherer für Bestleistungen aus. Bilder: Ulrichs

 

Nach knapp anderthalb Jahren Ausbildung erhielten heute die Referendarinnen und Referendare des Kurses 02-16 ihre Abschlusszeugnisse. 29 Examenskandidaten hatten in den vergangenen sieben Wochen die Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien bestanden. Bei einer Feierstunde heute am Seminar gratulierten das Ausbildungskollegium, Angehörige und Freunde den Absolventen.

 

Seminarleiter Dr. Johann Sjuts würdigte die „respektablen Leistungen“ des Kurses. Bei einem Fünftel der Prüfungsstunden stand am Ende eine Eins vor dem Komma. Drei Referendare, Claudia Buck, Meike Kirch und Christian Bauch, erzielten ein „sehr gutes“ Gesamtergebnis. Sieben „schriftliche Arbeiten“ wurden mit der Bestnote 1,0 bewertet – so viele wie noch nie. Im Namen des Förderkreises übergab Sjuts Auszeichnungen für Bestleistungen an Deike Ostendorp, Nadine A. Albers, Christian Bauch, Meike Kirch, Claudia Buck, Dr. Fabian Robben und Valerie Duchscherer.

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Do

25

Mai

2017

„Wie, ihr schreibt noch auf Papier?“

Europa-Tagung des Studienseminars Leer in Kopenhagen führt Referendare in die digitale Zukunft von Schule und Unterricht

Die Schüler am Gefion Gymnasium arbeiten durchweg mit Laptops (Bild oben). Neben Hospitationen standen auch viele Informationsbesuche auf dem Programm, unter anderem in der Deutschen Botschaft (Foto unten). Bilder: Ulrichs
Die Schüler am Gefion Gymnasium arbeiten durchweg mit Laptops (Bild oben). Neben Hospitationen standen auch viele Informationsbesuche auf dem Programm, unter anderem in der Deutschen Botschaft (Foto unten). Bilder: Ulrichs

Montag, 9.45 Uhr, Biotechnik am Gefion Gymnasium in Kopenhagen: Die Oberstufenschüler sollen Fachbegriffe wiederholen. Notwendig, wie Lehrerin Linda Schneider sagt, aber nicht gerade motivierend. Statt die Begriffe in der Klasse abzufragen, hat sich die Lehrerin für einen anderen Weg entschieden – ein Online-Quiz. Konzentriert sitzen ihre Schüler vor ihren Laptops, klicken die vermeintlich richtige Lösung an und erhalten weitere Erklärungen – ebenfalls online.

 

Auf ihrer fünftägigen Europa-Tagung konnten sich die rund 20 Referendare und Fachleiter des Studienseminars Leer davon überzeugen, dass die „digitale Schule“ in Dänemark längst den Alltag prägt. Statt Stift und Papier nutzen die Schüler der höheren Jahrgänge nahezu durchweg ihre eigenen Laptops im Unterricht – für Mitschriften, die Bearbeitung von Aufgaben und Präsentationen aller Art. Abgesehen von kleineren hilfsmittelfreien Teilen, werden auch Klassenarbeiten, Klausuren und Abschlussarbeiten getippt – ganz selbstverständlich. Umso erstaunter waren die dänischen Schüler, als sie von der Praxis hierzulande hörten: „Wie, ihr schreibt noch auf Papier?“

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Fr

27

Jan

2017

Ungewöhnliche Perspektiven auf Ostfriesland

Chefredakteur Holger Bloem begrüßte die neu eingestellten Referendare

„Wir haben mit Menschen zu tun, da wird es nie langweilig“, beschrieb Holger Bloem den Reiz seiner Arbeit als Journalist. Der Chefredakteur des Ostfriesland-Magazins war heute zu Gast im Studienseminar Leer. Fotos: Ulrichs
„Wir haben mit Menschen zu tun, da wird es nie langweilig“, beschrieb Holger Bloem den Reiz seiner Arbeit als Journalist. Der Chefredakteur des Ostfriesland-Magazins war heute zu Gast im Studienseminar Leer. Fotos: Ulrichs

Die Fans der Ostfriesen-Krimis von Klaus-Peter Wolf kennen ihn gut: Holger Bloem, Chefredakteur des Ostfriesland-Magazins. In den Romanen tritt er auf als Journalist vom alten Schlag: gewissenhaft, gradlinig, vertrauenswürdig. Eine sympathische Romanfigur, der die Menschen wichtiger sind als eine auflagenträchtige schnelle Schlagzeile. Was längst nicht alle Krimileser wissen: Holger Bloem gibt es wirklich, und er heißt im wahren Leben auch so. Bei der heutigen Begrüßungsveranstaltung des Kurses 02-17 hieß Bloem die neu eingestellten Referendarinnen und Referendare des Studienseminars Leer in Ostfriesland willkommen.

 

In einer Foto-Präsentation nahm der Chefredakteur die 22 angehenden Gymnasiallehrkräfte mit auf eine eindrucksvolle Reise durch Ostfriesland. Es waren nicht nur die ungewöhnlichen Perspektiven auf die Städte, Inseln und die Küste, die ein beeindruckendes Bild der Region zeigten, sondern auch die Geschichten, die Bloem damit verknüpfte. Dass auf seinen Recherchereisen Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen eine wichtige Rolle spielen, wurde an vielen Beispielen deutlich. Und genau das mache für ihn auch den Reiz seiner Arbeit aus, so Bloem. „Wir haben mit Menschen zu tun, da wird es nie langweilig.“

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Fr

20

Jan

2017

Taalunie sagt Fördermittel für neues Projekt zu

Professionalisierung der Lehrerausbildung im Fach Niederländisch

Die Nederlandse Taalunie wird ein neues Projekt des Studienseminars Leer zur „Professionalisierung der Lehrerausbildung im Fach Niederländisch“ mit finanziellen Mitteln fördern. Das teilte Hellmuth van Berlo, Senior Adviseur für Niederländisch als Fremdsprache bei der Taalunie, heute mit. Das Projekt, das bis Anfang 2020 läuft, zielt auf eine Stärkung der Ausbildungsbereiche „Interkulturelles Lernen“, „Umgang mit Heterogenität in den Lerngruppen“ und „Digitalisierung“. Darüber hinaus soll im Rahmen des Projektes die Verzahnung zwischen der 1. und 2. Lehrerausbildungsphase sowie die länderübergreifende Schulpraxisforschung im Bereich der Fremdsprachendidaktik vorangetrieben werden. Stefan Ulrichs zeigte sich erfreut über die Zusage. „Die Taalunie leistet damit einen wichtigen Beitrag, um das noch junge Ausbildungsfach Niederländisch weiter zu stärken. Auf diese Weise können wir den Referendarinnen und Referendaren in Leer zusätzliche Ausbildungs- und damit auch Professionalisierungsmöglichkeiten eröffnen“, so der Fachleiter für besondere Aufgaben und Niederländisch.  Die Nederlandse Taalunie ist eine international agierende amtliche Organisation der Niederlande, Flanderns und Surinames, die sich mit der niederländischen Sprache, dem Sprachunterricht und der Literatur beschäftigt. (RED)

Do

19

Jan

2017

„Viel gelernt in 18 Monaten Referendariat“

Absolventen des Kurses 08-15 erhielten ihre Zeugnisse / Sjuts: Schriftliche Arbeit schärft Berufsbild

Dr. Johann Sjuts nahm Auszeichnungen vor für die besten Gesamtergebnisse und schriftlichen Arbeiten. Darüber hinaus würdigte er den Einsatz und das Wirken der Personalratsvorsitzenden Nane Bartels (2. v. l.).  Fotos: Ulrichs
Dr. Johann Sjuts nahm Auszeichnungen vor für die besten Gesamtergebnisse und schriftlichen Arbeiten. Darüber hinaus würdigte er den Einsatz und das Wirken der Personalratsvorsitzenden Nane Bartels (2. v. l.). Fotos: Ulrichs

In einer Feierstunde haben sich die Absolventinnen und Absolventen des Kurses 08-15 heute vom Studienseminar Leer verabschiedet. „In den 18 Monaten haben wir so viel gelernt wie im jahrelangen Studium nicht“, bilanzierten die Referendarinnen und Referendare in ihrem Beitrag. Sie dankten dem gesamten Ausbildungskollegium, der Verwaltung, Eltern und Freunden für die Unterstützung in den vergangenen knapp anderthalb Jahren.

 

Seminarleiter Dr. Johann Sjuts gratulierte dem Kurs zum Bestehen des Staatsexamens und der persönlichen Leistung. Sjuts zeigte sich erfreut über viele hervorragende Leistungen im Prüfungsunterricht. So wurde ein Viertel der Prüfungsstunden mit einer Eins vor dem Komma benotet. Zudem gab es drei schriftliche Arbeiten mit der Note 1,0. Für die besten Gesamtergebnisse und herausragende schriftliche Arbeiten wurden Maren Baumann, Alexander Müer, Andrea Schute und Jana Thomas ausgezeichnet. Ganz wesentlich habe die Vorsitzende des Personalrats, Nane Bartels, das Organisationsvermögen und den Geist des verständnisvollen Miteinanders in diesem Kurs geprägt, so der Seminarleiter. „Dafür Respekt und Anerkennung!“

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Mi

11

Jan

2017

Mehr als nur eine Lernstätte

Referendare hospitierten am Stellingwerf-College in den Niederlanden

Berufsorientierung wird an der Oosterwolder Schule großgeschrieben. Hier gibt es sogar einen Friseursalon. Foto: Ulrichs
Berufsorientierung wird an der Oosterwolder Schule großgeschrieben. Hier gibt es sogar einen Friseursalon. Foto: Ulrichs

Bei einem Besuch des Stellingwerf-Colleges in Oosterwolde (Niederlande) informierten sich heute Referendarinnen und Referendare des Studienseminars Leer über die Besonderheiten des Schulwesens unseres Nachbarlandes. Das Kollegium der weiterführenden Schule ermöglichte es den knapp 20 angehenden Lehrkräften, im Fachunterricht zu hospitieren. Im Abschlussgespräch wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutscher und niederländischer Schul- und Unterrichtskultur besprochen. Ermöglicht wurde der Hospitationstag mit Unterstützung der Nederlandse Taalunie. Mehr zur Exkursion in einem Artikel von Referendarin Julia Max… 

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Di

15

Nov

2016

Fachseminar Englisch zu Gast an Grundschule

Der Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium war ein wichtiges Thema im Gespräch zwischen den angehenden Gymnasiallehrkräften und den Grundschulkolleginnen. Foto: Themann
Der Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium war ein wichtiges Thema im Gespräch zwischen den angehenden Gymnasiallehrkräften und den Grundschulkolleginnen. Foto: Themann

Das Fachseminar Englisch unter der Leitung von Frau de Vries war heute zu Gast an der Grundschule Daalerschule in Leer-Loga. Nach Begrüßung durch den Schulleiter, Herrn Hellmers, ermöglichten die beiden Fachkolleginnen, Frau Gelten und Frau Hilbers, den Besuch in ihrem Englischunterricht in Jahrgang 3 und 4. Eine anschließende Reflexionsrunde bei Ostfriesentee und Gebäck erbrachte einen intensiven Austausch über die besonderen Anforderungen, die sich aus den Beobachtungen insbesondere für den Anfangsunterricht am Gymnasium ergeben.

Ziel auch künftiger gegenseitiger Hospitationen soll es sein, den Übergang von der Grundschule an das Gymnasium im Englischunterricht der fünften Jahrgangsstufe zu synchronisieren und für Schülerinnen und Schüler wie Lehrkräfte gleichermaßen zu harmonisieren.

Ein besonderer Dank gilt dabei der Daalerschule sowie den am Projekt beteiligten Fachlehrkräften für ihre bereitwillige Kooperation und umfangreiche Unterstützung. (dV)

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Mo

24

Okt

2016

Wo sich die Chefs den Schreibtisch teilen

Fachseminar Politik-Wirtschaft zu Gast bei der Sparkasse LeerWittmund / Neuer Gebäudekomplex berücksichtigt veränderte Arbeitswelt

Sparkassen-Vorstand Carsten Rinne führte die angehenden Lehrkräfte durch den imposanten Gebäudekomplex. Foto: Glorius
Sparkassen-Vorstand Carsten Rinne führte die angehenden Lehrkräfte durch den imposanten Gebäudekomplex. Foto: Glorius

Die Studienreferendarinnen und -referendare des Fachseminars Politik-Wirtschaft besuchten heute das neue Sparkassengebäude am Leeraner Denkmalplatz. Vorstandsmitglied Carsten Rinne empfing die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst mit einem informativen Vortrag über die Unternehmensphilosophie der Sparkasse LeerWittmund und deren wirtschaftliche Bedeutung für den Standort Leer.

 

Im Anschluss daran erhielt die Gruppe eine Führung durch den imposanten, rund 16 000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex, der sich – laut Rinne – an den Anforderungen der Dienstleistungsgesellschaft und einer sich stetig verändernden Arbeitswelt orientiert. Die Aufteilung und Gestaltung der Räumlichkeiten folgt dem Prinzip des „Openspace“, ein offenes Bürokonzept, bei dem sich selbst die drei Vorstandsmitglieder, Heinz Feldmann, Detlef Oetter und Carsten Rinne, einen Schreibtisch teilen. Besonders ins Auge fielen sogenannte „Worksofas“, Coffeebars, Designermöbel und Kinderspielecken, die nach Aussage des Sparkassenvorstands eine angenehme Atmosphäre erzeugen sollen, um Kunden trotz der zunehmenden Digitalisierung der Finanzwelt vom Beratungsangebot der Sparkasse zu überzeugen.

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Di

13

Sep

2016

Willi Lemke: „Es ist irrelevant, wie viele Medaillen wir gewinnen“

UN-Sonderberater sprach im Studienseminar Leer über Sport, Politik und Bildung / Ex-Bildungssenator kritisiert Umsetzung der Inklusion

Seminarleiter Johann Sjuts dankt Willi Lemke für seine Worte. Willy Brandt ist eines der Vorbilder für den heutigen UN-Berater. Foto: Ulrichs
Seminarleiter Johann Sjuts dankt Willi Lemke für seine Worte. Willy Brandt ist eines der Vorbilder für den heutigen UN-Berater. Foto: Ulrichs

Ein Manuskript braucht er nicht. Die vielen persönlichen Geschichten hat er im Kopf, und mit seinem Talent, sie zu erzählen, zieht Willi Lemke sein Publikum in den Bann. Auf beeindruckende und gewinnende Weise berichtet der Sonderberater des Generalsekretärs der Vereinten Nationen von seinen Begegnungen, Erlebnissen und Erfahrungen in der Welt des Sports und der Politik. Vor rund 120 Besuchern im Studienseminar Leer sprach der ehemalige Werder-Manager und Bremer Bildungssenator am Dienstag auf Einladung des Seminarleiters Professor Dr. Johann Sjuts zum Thema „Sport-Politik-Bildung“.

 

Als Repräsentant der Vereinten Nationen bereist Willi Lemke seit 2008 die ganze Welt. Er ist Förderer, Vermittler, Brückenbauer, Konfliktlöser. Sein großes Anliegen ist es, die Möglichkeiten des Sports für den sozialen Fortschritt zu nutzen und dadurch den Entwicklungs- und Friedensprozess auf allen Kontinenten zu unterstützen. Wie das geschehen kann, zeigt er in anderthalb Stunden anhand verschiedener Projekte in der ganzen Welt auf. Immer hat er die Jugend im Blick, sie aus den Slums zu holen, sie frühzeitig für den Sport zu gewinnen, die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen durchzusetzen, junge Menschen mit Behinderungen zu fördern und allen eine Schulbildung zu ermöglichen. Vorbilder sind für Lemke besonders wichtig. Bildung ist für ihn das Schlüsselwort. „Education! Education! Education!“, ruft er den jungen Lehrkräften der ostfriesischen Gymnasien und Gesamtschulen auf Englisch zu.

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Do

04

Aug

2016

Bollinger hauptamtlicher Sport-Fachleiter

Georg Bollinger ist seit heute hauptamtlicher Fachleiter für Sport am Studienseminar Leer. Seine neue Schule ist das Ubbo-Emmius-Gymnasium Leer. Seminarleitung und Kollegium gratulieren und wünschen viel Freude und viel Erfolg. Bollinger war bereits als mitwirkende Lehrkraft in der Lehrerausbildung tätig. Bisher unterrichtete er an der Graf-Anton-Günther-Schule in Oldenburg. (RED)

 

Do

04

Aug

2016

„Für diese Jugendlichen gibt es nichts Besseres als sinnvolle Arbeit“

Leinerstift-Chef Dietmar Kluin begrüßte die neuen Referendarinnen und Referendare am Studienseminar Leer

"Jugendhilfe ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen", sagte Dietmar Kluin, Vorstandsvorsitzender des Leinerstifts.  Seine Einrichtung sei in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Foto: Ulrichs
"Jugendhilfe ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen", sagte Dietmar Kluin, Vorstandsvorsitzender des Leinerstifts. Seine Einrichtung sei in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Foto: Ulrichs

 

 

Zum neuen Schuljahr haben rund 30 Referendarinnen und Referendare ihren Dienst am Studienseminar Leer aufgenommen. In der Begrüßungsveranstaltung heute in Leer hieß Dietmar Kluin die angehenden Lehrkräfte in Ostfriesland willkommen. Der Vorstandsvorsitzende des Leinerstifts hob das Referendariat als „eine wichtige Phase der Professionalisierung“ im Lehrerberuf hervor. Im Zentrum seines Vortrags stand die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe am Beispiel seiner Einrichtung.

 

Das Leinerstift ist mit rund 560 Mitarbeitern die größte Organisation dieser Art in der Region. Sie verfügt unter anderem über Wohngruppen, Erziehungsstellen, therapeutische Fachdienste, Teams zur ambulanten Hilfe und eine staatlich anerkannte Förderschule. „Jugendhilfe ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, sagte Kluin. Seine Einrichtung sei in den vergangenen zehn Jahren stark gewachsen und es habe eine zunehmende Ausdifferenzierung der Angebote gegeben. In eigenen Betrieben – etwa im Bereich des Gartenbaus oder in einem Dorfladen in Großefehn – haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Gelegenheit, einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen und sich beruflich zu qualifizieren. „Es gibt nichts Besseres für diese Jugendlichen als sinnvolle Arbeit.“

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Mo

25

Jul

2016

Fachleiterteam Geschichte erhält Unterstützung

Die Niedersächsische Landesschulbehörde hat Dr. Harald Fühner vom Johannes-Althusius-Gymnasium Emden mit der Leitung eines fachdidaktischen Seminars im Fach Geschichte am Studienseminar Leer beauftragt. Er wird das bisherige Fachleiterteam aus Marten Hagen und Dr. Tania Brüsch unterstützten. Seminarleitung und -kollegium  wünschen ihm für diese Tätigkeit alles Gute und viel Erfolg. (RED)

Mo

20

Jun

2016

Lemke spricht über Sport, Politik und Bildung

Lemke ist Sonderberater für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden für den Generalsekretär der Vereinten Nationen. Foto: UN/Arnold
Lemke ist Sonderberater für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden für den Generalsekretär der Vereinten Nationen. Foto: UN/Arnold

Willi Lemke kommt ins Studienseminar Leer. Der ehemalige Bremer Bildungssenator hält am 13. September einen Vortrag zum Thema „Sport-Politik-Bildung“. Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr.

Von 1999 bis 2007 war Lemke Senator für Bildung und Wissenschaft und von 2007 bis April 2008 Senator für Inneres und Sport der Freien Hansestadt Bremen. Von 1981 bis 1999 war er Manager des Fußball-Bundesligisten SV Werder Bremen sowie von 2005 bis 2014 Vorsitzender des dortigen Aufsichtsrates. Er ist seit dem 11. April 2008 Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung. (RED)

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