Seit 2009 befindet sich das Studienseminar im City-Haus in der Leeraner Innenstadt.
Seit 2009 befindet sich das Studienseminar im City-Haus in der Leeraner Innenstadt.

 

Studienseminar Leer für das

Lehramt an Gymnasien

Bürgerm.-Ehrlenholtz-Str. 15

26789 Leer (Ostfriesland)

Tel. (0491) 4545228-0

Fax (0491) 4545228-7

E-Mail (allgemein):

verwaltung (at) sts-ler.de

 

E-Mail-Bereitschaft Seminarleitung:

bereitschaft (at) studienseminar-leer.de

Öffnungszeiten:

 

Montag: 10 bis 16 Uhr

Dienstag: 8 bis 13 Uhr

Mittwoch: 8 bis 16 Uhr

Donnerstag: 10 bis 16 Uhr

Freitag: geschlossen

 

In den nieders. Schulferien:

Montag bis Donnerstag:
10 bis 12 Uhr
und nach Absprache

Hier geht's zur internen Kommunikationsplattform:

Demokratieförderung und Antisemitismusprävention

Die Förderung demokratischer Werte und die Prävention von Antisemitismus sind zentrale Aufgaben schulischer Bildung in Europa. Vor dem Hintergrund zunehmender antisemitischer und demokratiefeindlicher Tendenzen übernimmt das Studienseminar Leer Verantwortung in der Lehrkräftebildung und qualifiziert angehende Lehrkräfte für einen reflektierten, professionellen und handlungssicheren Umgang mit entsprechenden Herausforderungen im Schulalltag. 

Antisemitismusprävention und Demokratieförderung sind fest im Europa-Curriculum des Studienseminars verankert und als eigenständiger Aufgabenbereich einer Fachleitung für besondere Aufgaben institutionalisiert. Zuständig ist Fachleiterin Frauke Thees.

 

Seit mehreren Jahren ist das Studienseminar Leer in regionale und überregionale Kooperationsnetzwerke eingebunden. In diesem Rahmen ermöglicht es die Teilnahme an regelmäßig stattfindenden Fachtagen zur Demokratieförderung mit Schwerpunkt Antisemitismus. Diese richten sich schulform- und fächerübergreifend an pädagogisch Tätige und bieten auch für die zweite Phase der Lehrkräftebildung gezielte Professionalisierungsmöglichkeiten.

 

Die Fachtage thematisieren Antisemitismus als historisches, gesellschaftliches und aktuelles Phänomen in europäischer und globaler Perspektive. Neben Erscheinungsformen im schulischen Alltag werden auch Bezüge zum öffentlichen Raum und zu digitalen Medien sowie Wechselwirkungen mit anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit berücksichtigt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Praxis: In Vorträgen und Workshops vermitteln ausgewiesene Expertinnen und Experten fachliche Grundlagen, analysieren aktuelle Entwicklungen und erarbeiten konkrete Handlungsoptionen für Schule und Unterricht. Die bereitgestellten Materialien stehen den Teilnehmenden auch über die Veranstaltungen hinaus zur Verfügung.

Ergänzt wird dieses Engagement durch die Anbindung an universitäre Strukturen, insbesondere durch die Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle ZABIN an der Universität Oldenburg. Der phasenübergreifende Austausch zwischen universitärer Ausbildung, Vorbereitungsdienst und schulischer Praxis stärkt die antisemitismuskritische und demokratiefördernde Kompetenzentwicklung angehender Lehrkräfte.

 

Die Einbindung in diese Kooperations- und Fortbildungsformate ist ein wichtiger Bestandteil des Europa-Curriculums des Studienseminars Leer. Sie ergänzt die seminarinterne Ausbildung durch externe Expertise, regionale Vernetzung und europäische Perspektiven und leistet einen Beitrag zur Entwicklung einer werteorientierten, demokratischen und diskriminierungssensiblen Schulkultur.