Nach der Hospitationsreise nach Litauen im vergangenen Jahr führte die diesjährige Europa-Tagung des Studienseminars Leer 42 Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und ihre Ausbilderinnen und Ausbilder nach Nizza. Von Montag bis heute stand dabei vor allem eines im Mittelpunkt: der unmittelbare Einblick in den französischen Schulalltag und der persönliche Austausch mit Kolleginnen und Kollegen vor Ort.
Wie lebt und lernt es sich in einem Land, dessen Bevölkerung nach Jahrzehnten der Fremdherrschaft erneut um ihre Freiheit bangt? Dieser Frage gingen 32 angehende Lehrkräfte und Ausbildende des Studienseminars Leer während ihrer Europa-Hospitationsreise nach Litauen in den vergangenen Tagen nach. Sie trafen auf eine breite Willkommenskultur, auf Engagement für Bildung und Innovation, auf eine leistungsorientierte Schule – und auf vielfältige Formen gesellschaftlicher Stabilität.
„Wir haben viel gelernt: über Schule und Unterricht in einem zerrissenen Land, über Manipulation und Hoffnung, über Vertreibung und Aufbruch.“ Was ein Teilnehmer der diesjährigen Europa-Tagung des Studienseminars Leer sagt, könnte kein besseres Fazit sein. Sechs Tage verbrachten Ausbilderinnen und Ausbilder und angehende Lehrkräfte in Zypern, um den Schulalltag und die Rahmenbedingungen für Bildung näher kennenzulernen. Gefördert wurde die Europa-Tagung durch das EU-Bildungsprogramm Erasmus+.
Auf den Hügeln Lissabons war nicht nur der Ausblick bemerkenswert, auch der Einblick in das Schulleben Portugals. Die diesjährige Europa-Exkursion führte 36 Auszubildende und Fachleitungen des Studienseminars Leer in den Westen der iberischen Halbinsel. Auf dem Programm standen nicht nur Schulbesuche und Gespräche zur Lehrkräfteausbildung sowie zu den deutsch-portugiesischen Beziehungen.
Eindrucksvolle Stadt, lebendiges Schulleben, facettenreiche Begegnungen – so lässt sich die diesjährige Europa-Exkursion des Studienseminars Leer zusammenfassen. Knapp 30 angehende Lehrkräfte und Ausbildende hatten sich in der Himmelfahrtswoche auf den Weg nach Barcelona gemacht.