Seit 2009 befindet sich das Studienseminar im City-Haus in der Leeraner Innenstadt.
Seit 2009 befindet sich das Studienseminar im City-Haus in der Leeraner Innenstadt.

Studienseminar Leer für das

Lehramt an Gymnasien

Bürgerm.-Ehrlenholtz-Str. 15

26789 Leer (Ostfriesland)

Tel. (0491) 4545228-0

Fax (0491) 4545228-7

E-Mail:

Poststelle@seminar-ler-lgym.Niedersachsen.de

Öffnungszeiten:

 

Montag bis Donnerstag:

08.00 - 17.00 Uhr

 

Freitag:

08.00 - 12.00 Uhr

 

In den nieders. Schulferien ist die Verwaltung von 8.00 bis 12.00 Uhr besetzt.

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Angehende Lehrkräfte durch bisherigen Lebensweg schon auf Mobilität eingestellt

Bundestagsabgeordneter Markus Paschke begrüßte neuen Kurs im Studienseminar Leer

35 Referendarinnen und Referendare verstärken die Gymnasien und Gesamtschulen in der Region. Sie stammen aus ganz Deutschland. Foto: Reske
35 Referendarinnen und Referendare verstärken die Gymnasien und Gesamtschulen in der Region. Sie stammen aus ganz Deutschland. Foto: Reske

Die Gymnasien und Gesamtschulen in Ostfriesland dürfen sich über Nachwuchs in ihren Lehrerkollegien freuen: Das Land Niedersachsen wies dem Studienseminar Leer zum neuen Schuljahr 35 Referendarinnen und Referendare zu, 16 mehr als vor einem Jahr. Als Repräsentant der Region hieß Bundestagsabgeordneter Markus Paschke (SPD) die angehenden Pädagogen am Donnerstag in seiner Wahl-Heimat Ostfriesland willkommen.

 

Gerade mit Blick auf die Gewinnung qualifizierter Arbeitskräfte für den hiesigen Raum sowie auf die Folgen des demographischen Wandels hob der in Riepe wohnende Politiker die Bedeutung von Mobilität hervor. „Für Ostfriesland ist es wichtig, Fachkräfte auch aus anderen Regionen und Bundesländern zu gewinnen.“ Gegenüber den Referendaren warb er für ein intensives Kennenlernen der Region, die in kultureller und menschlicher Hinsicht viel zu bieten habe.

 

„Die angehenden Gymnasiallehrkräfte stellen durch ihren bisherigen Lebensweg selbst ein Lehrstück für Mobilität dar“, so Professor Dr. Johann Sjuts, Leiter des Studienseminars. In einem bemerkenswert hohen Maß seien sie vertraut mit Umzügen aus beruflichen Gründen der Eltern, mit längeren Auslandsaufenthalten in der eigenen Schulzeit, mit auch mehrfachem Wechsel des Bundeslandes während des Studiums sowie mit sozialen Diensten, Studienanteilen und beruflichen Tätigkeiten im europäischen und weltweiten Ausland. „Und schließlich hat ein großer Teil das Bundesland nun gewechselt zur Aufnahme des Referendariats im Nordwesten Niedersachsens.“

Dr. Johann Sjuts (rechts) dankte dem Bundestagsabgeordneten Markus Paschke für seine offenen Worte. Foto: Reske
Dr. Johann Sjuts (rechts) dankte dem Bundestagsabgeordneten Markus Paschke für seine offenen Worte. Foto: Reske

Zwar nicht in erster Linie für Bildung zuständig, stellte Paschke im Gespräch mit den Referendaren zum einen die Bemühungen zur Abschaffung des Kooperationsverbots, das dem Bund in der Finanzierungsbeteiligung von Bildung starke Einschränkungen auferlegt, heraus. „Mich irritiert es, dass wir als Bund Schüler in Ghana unterstützen dürfen, nicht aber in Leer, Aurich oder Papenburg.“ Zum anderen verwies der 51-Jährige auf die nun beginnende Qualitätsoffensive Lehrerbildung, die durch die Bereitstellung von 500 Millionen Euro des Bundes ermöglicht werde. Die Professionalität von Lehrkräften sei von besonderer Bedeutung für eine gute Bildung, so Paschke.

 

Mit den neuen Referendaren werden derzeit 90 Lehrkräfte am Studienseminar Leer ausgebildet. Seit einem halben Jahr gehört auch Politik-Wirtschaft zum Fächerspektrum. Die angehenden Lehrkräfte unterrichten an Gymnasien und Gesamtschulen in Norden, Aurich, Emden, Moormerland, Leer, Rhauderfehn, Papenburg, Westerstede und Friesoythe. (SJ/UL)